Freitag, 27. März 2009

Tutorial OHP im Wasserbad


la vie en rose

wer sagt, dass Seife immer nur flach sein muss :-)



Tja, weil ich leider die Bilder von der ersten Fotostory OHP im Wasserbad nicht mehr hatte, musste ich leider leider extra deswegen eine neue Seife sieden ;-)

Die Zutaten sind abgewogen, es kann los gehen !

Für diese Seife hier habe ich folgende Fette verwendet

250g Erdnußöl
200g Kokosöl
200g Palmkernöl
150g Rapsöl
50g Babassu
50g Rizi
50g Stearin
50g Mandelöl

345g dest. Wasser

25g Zucker
2 TL Meersalz

Mascarpone

NaOH lt Seifenrechner für 8% Überfettung

Das Wasser keinesfalls reduzieren, eher leicht erhöhen. hier waren es 10g Wasser mehr als der Seifenrechner angab


Vom Wasser für die Lauge nehme ich eine kleine Menge ab, in der wird der Zucker und das Salz gelöst



Die festen Fette werden sachte geschmolzen, die Temperatur ist hier ziemlich nebensächlich, sollte aber dennoch nicht allzu heiß sein,

Die flüssigen Fette werden dazugemischt,

Die Lauge unterrühren,

nach dem Andicken kommt die Zucker-Salz Lösung in den Leim, dann kommt der Pürierstab zum Einsatz


So dick sollte der Leim sein, bevor der Topf ins Wasserbad übersiedelt

Deckel drauf und sanft vor sich hin köcheln lassen

Nun ist Zeit sich über Farbe und Duft Gedanken zu machen, PÖ's die Blitzbeton erzeugen sind bei OHP kein Thema, die Auswahl ist also unbegrenzt :-) da kommt Freude auf

nach einer Viertelstunde ein erster Blick unter den Deckel, die Gelphase ist im Gange!
Anders als bei CP beginnt sie hier am Aussenrand und arbeitet sich in die Mitte vor


Nach einer weiteren Viertelstunde ist die Seife schön durchgegeelt, gut umrühren und noch für ein paar Minuten weiter köcheln lassen, die Oberfläche wird pergamentig. Die Seife ist fertig!
Alle, die es jetzt ganz genau wissen wollen, geben eine kleine Menge auf einen kalten Teller. Die Seife erstarrt sofort und schmeckt beim Kosten eindeutig nach reiner Seife und sonst gar nichts
brrrr........

Fleissiges Rühren sorgt für eine seidig glatte Konsistenz der heissen Seife, das ist wichtig für die spätere feine Textur der fertigen Seife. Falls sie hier zu fest und bröckelig ist, kann man getrost etwas Wasser oder besser noch einen Schuss Pflegeöl wie Mandel- oder Avocadoöl dazugeben. Wenns besonderes edel sein soll vielleicht Arganöl, man gönnt sich ja sonst nix :-)
hier wird nichts mehr verseift, all das kostbare Pflegeöl bleibt für die Haut erhalten

Die Seife ist hier so geschmeidig, dass auch ziemlich feine Marmorierungen möglich sind, muss ja nicht gerade eine Acid sein ;-)



ich gebe gerne Mascarpone dazu, der macht ganz wunderbar cremigen Schaum und pflegt ganz toll. Rühren, bis er völlig in der heissen Seife zerschmolzen ist, der Topf steht immer noch im Wasserbad.

ich färbe und bedufte die erste Hälfte der Seife, die andere Hälfte bleibt einstweilen immer noch im Wasserbad

Die Oberfläche der ersten Schicht gestalte ich mit einem Löffel recht uneben und bestäube sie hier mit Perlglanzpigment. Das gibt später eine schöne dunkle Linie zwischen den Farbschichten.
Vorsichtig auf der Unterlage aufklopfen, damit keine Luftblasen entstehen.

Nun die weisse Seife mit einem Löffel aufschichten und mit den Rosenblättern betreuen.

Voila, nun braucht sie nur mehr kalt werden, dann wird sie ausgeformt und in Stücke geschnitten







Donnerstag, 26. März 2009

Mascarponeseife "Candy"

Es war wieder einmal Zeit eine Seife zu sieden. Schön weiß sollte sie sein und nach Frühling sollte sie duften. Also fiel die Wahl auf besonders helle Fette.

Erdnußöl, Kokosöl, Palmkernölm Rapsöl, Babassu, Rizi, Stearin, Mandelöl
hergestellt in OHP

8% Überfettung und eine nette Menge Mascarpone sorgen für ein wohliges Duschvergnügen und streichelweiche Haut.
Freesia und Palmarosa umschmeicheln die Nase und lassen den Tag fröhlich beginnen

Donnerstag, 19. März 2009

Schöne Grüsse an die Füsse


Fettphase:
4g Emulsan
15g Hanföl
5g Sheabutter
1g Cethylalkohol

Wasserphase:
30g Aloe Vera Wasser
5g Urea

Wirkstoffphase:
10 Tr D-Panthenol
10 Tr äth. Pfefferminzöl

Konservierung:
Paraben K

Diese tolle Fusscreme macht harte Fersen kuscheltauglich und sorgt für sandalenfähig gepflegte Sommerfüsse.
Das Pfefferminzöl bringt den Frischekick.

Mittwoch, 18. März 2009

24 Stunden Creme


Fettphase:
2g Tegomuls
1g Lamecreme
1g Cethylalkohol
1 kl. Msp. Guarmehl
10g Aprikosenkernöl
5g Mandelöl

Wasserphase:
25g Ringelblumenwasser
1 Msp. Sorbit
1 Msp Urea

Wirkstoffphase:
5 Tr D-Panthenol
5 Tr Fibrostimmulin
5 Tr Kaviarextrakt
5 Tr A-C-E Fluid
5 Tr Gurkenextrakt

Konservierung
Paraben K

Ich habe einige Rezepturen ausprobiert und abgeändert, diese Variante wurde zu meinem derzeitigen Favoriten. Zieht wunderbar schnell in die Haut ein ohne zu glänzen. Eine tolle Grundlage für MF.