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Sonntag, 12. Juli 2009

Rosenhydrolat

Ein sonniger prachtvoller Tag und Brigittes traumhafter Duftrosenstrauch stand in voller Blüte.
Die beste Kombination, um mit der neuen Leonardo Destille ein himmlisches Rosenhydrolat herzustellen



fein säuberlich ausgebreitet liegt ein duftender Berg Rosenblütenblätter vor uns



Die Destille ist gefüllt, langsam beginnt das Wasser zu kochen


es dauert nicht lange und ein betörender Duft erfüllt die Küche, das Hydrolat beginnt zu fliessen


2 Fläschchen Ausbeute, das wird herrliche Cremchen ergeben !

In der Zwischenzeit sind bereits einige tolle Hydrolate entstanden, Hollunder, Lindenblüten, Schafgarbe und einiges mehr.....
In meinem Kühlschrank stapeln sich die duftenden Schätze und warten darauf in Cremen, Lotionen und Gesichtswässerchen versenkt zu werden

Freitag, 27. März 2009

Tutorial OHP im Wasserbad


la vie en rose

wer sagt, dass Seife immer nur flach sein muss :-)



Tja, weil ich leider die Bilder von der ersten Fotostory OHP im Wasserbad nicht mehr hatte, musste ich leider leider extra deswegen eine neue Seife sieden ;-)

Die Zutaten sind abgewogen, es kann los gehen !

Für diese Seife hier habe ich folgende Fette verwendet

250g Erdnußöl
200g Kokosöl
200g Palmkernöl
150g Rapsöl
50g Babassu
50g Rizi
50g Stearin
50g Mandelöl

345g dest. Wasser

25g Zucker
2 TL Meersalz

Mascarpone

NaOH lt Seifenrechner für 8% Überfettung

Das Wasser keinesfalls reduzieren, eher leicht erhöhen. hier waren es 10g Wasser mehr als der Seifenrechner angab


Vom Wasser für die Lauge nehme ich eine kleine Menge ab, in der wird der Zucker und das Salz gelöst



Die festen Fette werden sachte geschmolzen, die Temperatur ist hier ziemlich nebensächlich, sollte aber dennoch nicht allzu heiß sein,

Die flüssigen Fette werden dazugemischt,

Die Lauge unterrühren,

nach dem Andicken kommt die Zucker-Salz Lösung in den Leim, dann kommt der Pürierstab zum Einsatz


So dick sollte der Leim sein, bevor der Topf ins Wasserbad übersiedelt

Deckel drauf und sanft vor sich hin köcheln lassen

Nun ist Zeit sich über Farbe und Duft Gedanken zu machen, PÖ's die Blitzbeton erzeugen sind bei OHP kein Thema, die Auswahl ist also unbegrenzt :-) da kommt Freude auf

nach einer Viertelstunde ein erster Blick unter den Deckel, die Gelphase ist im Gange!
Anders als bei CP beginnt sie hier am Aussenrand und arbeitet sich in die Mitte vor


Nach einer weiteren Viertelstunde ist die Seife schön durchgegeelt, gut umrühren und noch für ein paar Minuten weiter köcheln lassen, die Oberfläche wird pergamentig. Die Seife ist fertig!
Alle, die es jetzt ganz genau wissen wollen, geben eine kleine Menge auf einen kalten Teller. Die Seife erstarrt sofort und schmeckt beim Kosten eindeutig nach reiner Seife und sonst gar nichts
brrrr........

Fleissiges Rühren sorgt für eine seidig glatte Konsistenz der heissen Seife, das ist wichtig für die spätere feine Textur der fertigen Seife. Falls sie hier zu fest und bröckelig ist, kann man getrost etwas Wasser oder besser noch einen Schuss Pflegeöl wie Mandel- oder Avocadoöl dazugeben. Wenns besonderes edel sein soll vielleicht Arganöl, man gönnt sich ja sonst nix :-)
hier wird nichts mehr verseift, all das kostbare Pflegeöl bleibt für die Haut erhalten

Die Seife ist hier so geschmeidig, dass auch ziemlich feine Marmorierungen möglich sind, muss ja nicht gerade eine Acid sein ;-)



ich gebe gerne Mascarpone dazu, der macht ganz wunderbar cremigen Schaum und pflegt ganz toll. Rühren, bis er völlig in der heissen Seife zerschmolzen ist, der Topf steht immer noch im Wasserbad.

ich färbe und bedufte die erste Hälfte der Seife, die andere Hälfte bleibt einstweilen immer noch im Wasserbad

Die Oberfläche der ersten Schicht gestalte ich mit einem Löffel recht uneben und bestäube sie hier mit Perlglanzpigment. Das gibt später eine schöne dunkle Linie zwischen den Farbschichten.
Vorsichtig auf der Unterlage aufklopfen, damit keine Luftblasen entstehen.

Nun die weisse Seife mit einem Löffel aufschichten und mit den Rosenblättern betreuen.

Voila, nun braucht sie nur mehr kalt werden, dann wird sie ausgeformt und in Stücke geschnitten